Depression und Burnout im Studium


  • Am Vor 12 Tage

    reporterreporter

    Dauer: 10:55

    Depressionen bei Studenten - ist das wirklich ein Thema? Ja! Rund eine halbe Million Studenten sind psychisch krank, das geht aus Zahlen des Barmer Arztreports hervor. Deshalb schauen wir in dieser Folge auf das Thema Depressionen und Burnout bei Studenten.
    Auch Max aus Mainz geht es nicht gut und er hat uns angeschrieben. Denn wie viele andere von euch hat er sich bei der Abstimmung nach unserem DE-film Livestream gewünscht, dass wir einen Film zu diesem Thema machen.
    Max ist Jura-Student und leidet phasenweise sehr unter dem Lerndruck in seinem Studium. Er fragt sich: Ist das noch normal, was ich empfinde, oder bin ich schon depressiv? Ben hört sich seine Geschichte an und findet in der psychologischen Beratungsstelle der Hochschule mit der Psychologin Claudia Huberti heraus, ob Max sich Sorgen machen muss. Dabei zeigt sich: Man rutscht oft sehr schnell in eine Krankheit hinein und sollte sich möglichst früh Hilfe holen.
    Außerdem klären wir eure Fragen, die ihr uns im Livestream gestellt habt: Wie viel Belastung ist im Studium normal? Wie gehe ich damit um? Wann muss man sich Sorgen machen? Was sind die Warnzeichen einer Depression? Wo finde ich Hilfe?
    Wenn ihr Hilfe in schwierigen Situationen braucht, könnt ihr euch als Student immer an die psychologischen Beratungsstellen an den Unis und Hochschulen wenden.
    ________
    AN FOLGENDEN STELLEN KÖNNT IHR EUCH AUCH IMMER HILFE SUCHEN:
    Das Info-Telefon Depression erreicht ihr unter der kostenlosen Nummer 0800 334 4 533. Sie kann von Betroffenen und deren Angehörigen und Freunden angerufen werden, bietet Informationen und vermittelt an Anlaufstellen. Die Sprechzeiten sind:
    Montags, Dienstags, Donnerstags: 13:00-17:00 Uhr
    Mittwochs und Freitags: 08:30-12:30 Uhr
    Rund um die Uhr mit jemandem sprechen (auch anonym) könnt ihr unter der kostenlosen Nummer der Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Unter online.telefonseelsorge.de/ könnt ihr auch eine Email schreiben oder chatten, wenn euch telefonieren unangenehm ist.
    Es gibt auch ein muslimisches Telefonangebot. Das muslimische Seelsorgetelefon ist unter der Rufnummer 030 44 35 09 821 zu erreichen.
    Auf www.deutsche-depressionshilfe.de gibt es einen Selbsttest, Wissen und Adressen rund um das Thema Depression.
    www.fideo.de ist eine Online-Plattform mit Informationen und einem Forum zum Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige.
    www.diskussionsforum-depression.de Lädt ein online zu diskutieren, um gemeinsam mit anderen Betroffenen die Depression zu bewältigen.
    Beratung und Selbsthilfegruppen speziell für Angehörige findet man unter www.bapk.de.
    Auch die sozialpsychiatrischen Dienste der Gesundheitsämter bieten Hilfe an.
    Musik: Placebo - Running up that Hill
    Team: Ben Bode, Maik Arnold, Sarah Sanner, Katrin Schlusen, Tanja Thalmann, Ana Polubotko
    Ihr findet uns auch hier:
    Twitter: twitter.com/reporter
    Facebook: facebook.com/reporter.offiziell/
    #reporter gehört zu #funk:
    DE-film: wenya.info/us/funkofficial
    funk Web-App: go.funk.net
    Facebook: facebook.com/funk/

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SOundSO gesehen
SOundSO gesehen

Ich finde es wirklich toll, wie offen Max mit dem Thema umgegangen ist – das ist nicht selbstverständlich. Wenn euch dunkle Gedanken umtreiben oder wenn ihr Hilfe und Informationen sucht, dann schaut in die Infobox. Da haben wir viele Anlaufstellen zusammengestellt.

Vor 12 Tage
reporter
reporter

+Alexander S Der private Kanal soll vor allem die Möglichkeit bieten, mit Ben ganz direkt in Verbindung zu treten und nicht durch den Vermittler der Redaktion (Hi 👋).

Vor 11 Tage
Alexander S
Alexander S

Ist beim Funk anscheinend üblich, das der Reporter seinen eignen privaten Kanal promotet indem der Gebühren finanzierte Kanal Ihm an oberster Stelle markiert.

Vor 11 Tage
Bartholomäus Simplersohn
Bartholomäus Simplersohn

+Preussen 2.0 Ne, nur zu jedem 27. Video. Doof ist aber eher dass du die Anspielung nicht verstehst weil dir offensichtlich nicht alle Informationen zum Hintergrund der Anmerkung vorliegen und trotzdem meinst herummaulen zu müssen.

Vor 12 Tage
Preussen 2.0
Preussen 2.0

@Reporter bzw. SoundSo: Eine wirklich sehr gute Reportage. Mein Studium liegt zwar schon ewig zurück, aber es war damals in den 70gern nicht anders. Zeitdruck, Gedldruck, viel zu büffeln, man ist in die Vorlesungen nicht reingekommen, wo man noch die Scheine brauchte, die Zeit lief einfach davon. Nun war ich ja schon immer sehr dizipliniert, habe so viele Scheine gemacht wie möglich, aber gerade das hat mir nach 6 Semestern den Zusammenbruch beschert, einfach leer im Kopf und nur noch am zappeln, zwischen Vorlesung, lesen, schreiben, lernen, Klausuren. Einkaufen war damals auch noch so ein Problem, denn die Geschäfte machten schon um 18:00 Uhr zu, also ging das nur Samstags, unter der Woche gab es halt das was da war zu essen und das war immer ein Problem, vom Geld her und vom Hunger, mal war das Brot grün, das Gemüse braun oder die Äpfel ranzig. Schlaf war immer Mangelware. Irgendwann hat es dann gepiepst in den Ohren, der Arzt meinte: Stress, machen Sie mal Pause, sehr witzig fand ich das, weil an Pause nicht zu denken war. In den Semesterferien musste Geld her. Drecksjobs gemacht ohne Ende, für ein paar Kröten. Bafög war damals noch nicht so wie heute. Dafür hatte ich aber auch keine Schluden am Ende! Herzliches Beileid allen jenen, die heute durch die Studienhölle gehen.

Vor 12 Tage
Stryke 1988
Stryke 1988

Zum glück bin ich mit meinem Studium durch... Das war echt eine schlimme Zeit! Wenn man einen guten Job hat bekommt man auch mal Anerkennung.

Vor Stunde
შალვა მ.
შალვა მ.

Hä? Wieso weiterstudieren, wenn es einen total krank macht? Ich würde sofort mit dem Studium aufhören.. Scheiß auf alles, wenn man sich nicht glücklich fühlt.

Vor 2 Stunden
Swissbaumann
Swissbaumann

Studieren basiert auf freiwilliger Basis...man man man

Vor 3 Stunden
Chris Meier
Chris Meier

hoffe der bratan steht das durch

Vor 3 Stunden
SelfmadeUnion
SelfmadeUnion

Generation "Lappen". Wie kann man im Studium burnout bekommen? Habe Bachelor und Master in Regelstudienzeit durchgerockt und nebenbei noch gejobbt in einem Forschungsinstitut. Solche verweichlichen Männer kann ich nicht leiden. Da fehlt mir jegliches Verständnis. Sorry.

Vor 3 Stunden
Xorn Xenophon
Xorn Xenophon

Die Frage, die ich mir stelle ist: Werden Menschen aufgrund von Belastungen depressiv oder führt nicht eher umgekehrt die Depression zur Überforderung im Hinblick auf etwaige Belastungen (die andere Menschen mit einigem Zähneknirschen verkraften würden). Vermutlich ist das aber so, wie das Henne-Ei-Problem nicht auflösbar.

Vor 4 Stunden
Marie Pilty
Marie Pilty

Sehr wichtiges Thema! Viele Junge Menschen wie ich sehen das Studium als etwas heiliges an und etwas, was man sollte und eh jeder tut. Komplett gruselig eigentlich

Vor 4 Stunden
Benjamin Mohren
Benjamin Mohren

Bei manch einem solls nicht sein.

Vor 4 Stunden
C.R.E.A.M.
C.R.E.A.M.

Wer psychisch schwach ist, soll sich halt nicht überfordern und anstatt jura oder medizin zu studieren lieber eine Ausbildung zum Bürokaufmann machen, wo ist das Problem? Und die welt wird sich auch weiter drehen, auch wenn ihr das Studium verkackt haha Wenn ihr durchfallt, wird der Prof euch nicht töten

Vor 5 Stunden
C.R.E.A.M.
C.R.E.A.M.

Das Studium ist für euch. Keiner zwingt euch dazu zu studieren.

Vor 5 Stunden
John F. Kennedy
John F. Kennedy

Einfach schön Ritalin ballern und die Sache läuft :D

Vor 5 Stunden
Stefan !
Stefan !

Ihm alles Gute. Sport frische Luft als Ausgleich. Aber ich bin kein Student. Workaholic ...

Vor 5 Stunden
Markus Voigt
Markus Voigt

Jura verlangt wirklich viel von einem ab. Hier werden locker mal die letzten 100 Jahre Rechtsgeschichte und 50 Jahre Rechtsprechung von einem abverlangt. Wenn auch nur in den Grundzügen, kann man schon sagen, dass der Leidensdruck enorm ist. Immerhin strömen immer mehr junge Juristen auf den Arbeitsmarkt und nirgends sind die guten Noten härter zu bekommen als hier. Habe zuvor Medizintechnik (Uni) studiert und wusste wenigstens immer wo meine Fehler lagen. Kein Prof. konnte mir mit so einem gequirlten Unsinn wie herrschender Lehre oder Meinung kommen. Was zählte waren saubere empirische Herleitungen. Und bei Jura habe ich oft den Eindruck, dass man in Fachaufsätzen sich gegenseitig so penetrant wie möglich die persönlichen Überzeugungen aufdrängt, dass am Ende jeglicher wissenschaftlicher Anspruch auf der Strecke bleibt. Nur der Aufbau muss einigermaßen stimmen. Und die teuer bezahlten Reps sind auch großer Blödsinn, weil sie eben ein zusätzliches System der Angst fördern. Ich gehe da auch nicht hin. Stattdessen ist Selbstmanagement A & O. Und such Dir bloß Freizeitangebote jenseits der Juristerei. Auch Haustiere, sofern der Platz da ist, sind eine tolle Möglichkeit Stress abzubauen. Wir alle sind nur Menschen. Völlig egal was man studiert: Wichtig ist, sich selbst nicht dabei zu vergessen. Kein Studium ist es wert, um daran innerlich zu zerbrechen und eine/r derjenigen zu sein, die sich dann sogar noch das Leben nehmen. Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinen weiteren Lebensweg!

Vor 6 Stunden
Angelotschik Roth
Angelotschik Roth

Es ist schlimm unter was für einem Druck Studis und Schüler leiden. Leider ist solch ein hoher Abschluss oft schon ein 'muss'. Traurig ich wünsche allen, die unter solch einem Druck leiden ganz viel Kraft!!!!

Vor 7 Stunden
BiG BoSS
BiG BoSS

Joe trenk hilft

Vor 7 Stunden
Carolus Rex
Carolus Rex

Mein Physikprofessor sagt, dass man sich viel mehr Zeit für das Studium nehmen soll. Nicht alles in ein paar Semestern durchdrücken und nur das Klausurenrelevante lernen.

Vor 8 Stunden
Einigkeit&Recht&Freiheit
Einigkeit&Recht&Freiheit

Wer nicht Jura, Medizin, Mathe, Pharmazie oder was Vergleichbares studiert darf nicht rumweinen liebe Kinder.

Vor 9 Stunden
The Lord
The Lord

Wem das Studium zu viel ist der sollte es lassen und eine Ausbildung machen. Wärs einfach könnt’s ja jeder tun..

Vor 9 Stunden
Stormta
Stormta

ich finde es schade das es ihm so schlecht geht. Ich kenne den permanenten Stress durch das Studium aus meinem eigenen Umfeld. Ich frage mich aber, warum man unbedingt daran festhält, einen Studiengang durchzuziehen, der einen so quält. Eine Ausbildung zu machen ist dann doch immer ne gute alternative.... und wer denkt nach dem Studium wird alles einfacher, der täuscht sich meiner meinung nach ganz gewaltig. Nicht umsonst sagen viele, dass die Studentenzeit die beste Zeit war. Wenn man nicht die geistigen Kapazitäten für sowas hat, ist es doch auch nicht schlimm... Ein guter Geselle ist doch 100 mal mehr wert, als ein durchgequälter bachelor

Vor 10 Stunden
Hauptmann Willi Herold
Hauptmann Willi Herold

Wie sich die Leute mit der Karriere verrückt machen...schlimm!

Vor 10 Stunden
Lorenzo de Medici
Lorenzo de Medici

Wer ein Burnout im Studium hat, sollte eine Ausbildung machen.

Vor 11 Stunden
Andrej Retschinkow
Andrej Retschinkow

Burnout kommt wenn man im Leben eine tätigkeit ausführen muss die man als Sinnlos empfindet und diese aber sehr viel der Lebenszeit einnimmt und Depressionen kommen meiner Meinung nach einfach nur durch testomangel.

Vor 11 Stunden
Nique Ta Mere
Nique Ta Mere

also wer das studium psychisch nicht schafft sollte es nicht machen

Vor 12 Stunden
NIL STARLIGHT Comments
NIL STARLIGHT Comments

Danke für diesen überaus hilfreichen Hinweis!

Vor 12 Stunden
88soulfood
88soulfood

Lakmann?

Vor 14 Stunden
Dorfnasen
Dorfnasen

HAHAHAHAHAHAHAHA

Vor 16 Stunden
Eisen zockt
Eisen zockt

Die "Ärztin" ist ja der reinste Witz!

Vor 17 Stunden
BLUE MOON
BLUE MOON

Im Endeffekt entscheiden die sich am Ende das die doch noch eine Ausbildung machen 😂

Vor 18 Stunden
NIL STARLIGHT Comments
NIL STARLIGHT Comments

Ist ja auch keineswegs zwingend schlechter

Vor 12 Stunden
Robinson
Robinson

Hallöchen, also erstens: gut, dass dazu mal was hochgeladen bzw. produziert wird. Ich muss hier jetzt mal ehrlich ein bisschen Frust rauslassen, denn es ist ein Unding, dass die Studiengänge nach wie vor mit stark divergierender Bewertung versehen werden. Ich passe in keine Schublade so richtig, hab ein kack Abi, und ein BA Sowi Studium mit guter Leistung abgeschlossen. Bis hierhin noch Schubladentauglich . Derzeit im Master Politik mit Schwerpunkt IB mit ziemlich guten Leistungen, und gerad in China für ein Auslandssemester. Ich hab seit dem zweiten Semester immer nebenher gearbeitet, in einem Startup, Unternehmensberatung etc. und was mir wirklich negativ aufstößt ist, dass die Studiengänge, die eher abstrakte Inhalte anbieten, wie Geistes- & Sozialwissenschaften oftmals so wenig praktische Zugänge bieten. Obwohl ich also versucht hab, mir dahingehend selbst Erfahrungen zu schaffen, bin ich nichtsdestotrotz mit meinen 25 Jahren auch total fertig und meine Mama fragt mich bei jedem Skype Call oder Besuch, warum ich so müde aussehe. Steht in irgendwelchen Statistiken, dass das Sowi- oder Politikstudium weniger Arbeitsaufwand benötigt, als ein Medizin-, oder Jura-Studium ? Ja. Ist das berechtigt ? Nö. Kommt nämlich absolut darauf an, was man daraus macht. Die eine Hälfte meiner Familie besteht quasi aus Juristen, Bundesverfassungsrichtern, Anwälten, ist alles dabei. Die andere Seite aus Journalisten, Regisseuren usw. Ich hab ambivalente Einflüsse erhalten und aufgrund meiner Mathe-Schwäche (sonst hätte ich definitiv Physik gewählt) Sowi angefangen. Ich komme jetzt langsam zum Punkt: Ich hab früh erkannt, dass es Studiengänge gibt, die recht eng und stringent strukturiert sind, damit also recht klare Berufsmöglichkeiten vorgeben. Was jetzt kommt, wird provozieren: Leute, die es einfach haben wollen, studieren Ingenieurwesen, Jura, Medizin, Wirtschaftspsychologie etc., denn 1. wird da das meiste Geld investiert 2. sind komplexe Thematiken für ignorante Menschen immer erstmal skeptisch zu beäugen und dann entweder zu verteufeln ODER zu glorifizieren. Brauchen wir gute Mediziner, Anwälte und Ingenieure ? Boah, so dringend, wie noch nie, aufgrund von Klima-Wandel, Überpopularisierung, Ressourcenknappheit und komplexeren Krankheiten, durch Resilienzen, die man durch Ibuprofen-Hühner (kleiner Scherz) entwickelt hat. Aber wir sind alle Menschen, daher sind Sozialwissenschaften UNGLAUBLICH wichtig. Ich spreche mit vielen Studenten, interessiere mich für Wirtschaft, Blockchain und alles, was viele Menschen positiv, oder negativ beeinflusst oder beeinflussen könnte. Dieser Wille, sich damit auseinanderzusetzen, muss und wird in die zuletzt genannten Studiengänge integriert werden. Denn die Bologna Reform hat den Trend der Bildungsinflation noch bestärkt und im Grunde, wird von den viel zu jungen Studenten verlangt, wie Maschinen zu arbeiten und je nach Studiengang nicht zu hinterfragen, wo eigentlich die Zusammenhänge zu finden sind, zwischen Marktspekulation, die die 2008er Krise gebracht hat, oder die Bill Gates Foundation, deren größter Partner Monsanto und Coca-Cola ist (die Pläne für Wasserprivatisierungen verfolgen) und dann trotzdem Wasser-Projekte in Afrika durchführen, um die Menschen dort schonmal auf eine langfristige Abhängigkeit zu trimmen. Das wird aber nicht gesehen und auch nicht gelehrt im BWL Studium, genauso wenig aber bei den Ingenieuren.. Ich muss mir immer anhören: Ja hey, du bist doch ein selbstbewusster Typ, 1,90 groß, muskulös (debattierbar) und siehst nicht total scheiße aus (beste Freunde), was ist mit dir, hätte gedacht du studierst VWL oder Jura? Und ich sage dann: was mit mir ist? was ist mit den ganzen Menschen,die einfach wirklich an die positiven Konsequenzen eines immer freieren Marktes glauben.. ihr Studium nur wenigen Familie und zukünftig höher prognostizierten Einkommen antreten und dann irgendwann erkennen, dass dieser Druck und die Unsicherheit, an einem Nagen und das zieht unglaublich viel Energie. Gute Motive und eine kritische Perspektive zu haben, zählen nicht viel, sondern sich gegen seine Kommilitonen durchzusetzen. Denn nur das Interesse an einem Studiengang, macht den NC aus. Nur die Masse an sehr guten Leistungen macht eine 2,0 auf einmal schlecht und nur die Angst, sich auf eine pauschalisierte, nicht auf individuelle Charakterzüge oder talentbezogene Homogenisierung des Studiums einzulassen und dann zu versagen, macht. mich. krank. Ich schreib teilweise absichtlich Dinge, die nicht so viel Sinn machen, in eine Klausur.. also nicht wahllos, sondern fast provokative, argumentativ schlüssige Trivialitäten, weil ich es nicht einsehe, mich selbst komplett für eine subjektiv bewertete Leistung aufzugeben. Stehe ich trotzdem 1,5 ? Ja. Ist mir das wichtig ? Ja. Ist das eklig ? Ja. In diesem Sinne, peace out, liebe Kommilitonen, die Neid verspüren und sich diesem System einfach unterordnen. Ich glaube an jeden Einzelnen, der sich der -meiner Meinung nach auf jeden Fall- lebensverändernden Reise Studium annimmt. Egal, welcher Bereich, solange klar ist, dass ein gesellschaftliche positiver Nutzen dadurch bewirkt werden kann, ist das völlig vertretbar (nur meine Meinung). Ich habe das Gefühl, immer mehr Menschen haben so ähnliche Gedanken und das macht mich glücklich, ich hoffe nur, dass die meisten es schaffen, nicht in sinnloser Lohnarbeit zu landen und irgendwann den Kreislauf der traurigen Egozentrik unterliegen: Sprich: Unter der Woche für das Wochenende leben, nichts positives, oder sogar negatives bewirken, es mit den eigenen Nöten begründen und dann 11 Monate im Jahr das gleiche machen um 1 Monat im Urlaub richtig zu leben. Dann, und wenn die Leute weiter SUV fahren, weil es sicherer ist (

Vor 19 Stunden
Ezca
Ezca

depression und alles in die richtung wird immernoch überall totgeschwiegen als wär es nicht existent oder man wär ein spinner. obwohl das eine echte volkskrankheit ist die viel zu wenig beachtung und korrekte ernsthaftr behandlung bekommt. dennoch, auf gewisse weise ist es auch nicht heilbar. doch wie soll man das klarmachen?

Vor 21 Stunde
Dani 2 Tall
Dani 2 Tall

Kann 1 zu 1 nachvollziehen was er da sagt, studiere auch und würde es mit genau den gleichen Worten beschreiben.

Vor 23 Stunden
CharSheee
CharSheee

Obwohl es eine sehr, sehr hohe Zahl an depressiven Studierenden gibt, erlebe ich oft, dass wenn man dieses Thema anspricht, es leider schnell ausgeblendet wird. Darunter hat insbesondere mein Studium in den ersten Semestern gelitten. Irgendwann merkt man, okay, es ist etwas nicht mehr in Ordnung. Dann erfährt man, als man sich anderen anvertraut, dass es ihnen dann doch sehr egal ist. Was mich wiederrum in einen Teufelskreis geführt hat. Erschwerend war eine räumliche Distanz von knapp 400km zum ursprünglichen Freundeskreis und gleichzeitig das Gefühl, dass wenn man sich jetzt eine Pause nimmt, alles zusammenbricht. (BaföG Abhängigkeit, Eltern arbeitslos) Irgendwann wurde es dann auch wieder besser. Aber dann gibt es wiederkehrende Phasen, die mich für mehrere Wochen fast lähmen und erdrücken. Eigentlich macht mir mein Studiengang sehr viel Spaß, aber viele Faktoren sorgen dann doch für einen Rückfall in dieses schwarzes Loch. Ich kann daher nur jedem wünschen, dass er ein Umfeld hat, dass ihm bei der Bewältigung dieser Krankheit unterstützt. Leider, und die diese Erfahrung habe ich auch gemacht, wird Depression auch gerne als Schwäche gesehen, bei der man sich doch bitte nicht so anstellen soll.

Vor Tag
kolpi09
kolpi09

lieber einige Semester mehr studieren als sich so fertig zu machen und sich ablenken mit sport usw.

Vor Tag
Maksimilian Bauer
Maksimilian Bauer

oh mein Göttchen ist der Reporter eine warme Semmel

Vor Tag
Paul Cedric Jerusalem
Paul Cedric Jerusalem

Naja Uni-Stress kenn ich nicht. Ich plane auch nicht, jemals in die Uni zu gehen. Was ich aber kenne ist Abi-Stress, und davon jede Menge!

Vor Tag
Muna Herz
Muna Herz

Ich bin sogar älter,rauche viel und ernähre mich sehr ungesund!!!er sieht aber ungesund aus!!!er muss zum Psychiater!!!

Vor Tag
Holger Wingz
Holger Wingz

Das studium war wunderbar. Mich macht die Arbeit eher krank

Vor Tag
Kommentar Kultur
Kommentar Kultur

Oha, Wie Max und der Student einfach mal gleich aussehen aber in einem "Vorher-Nachher" Bild von Depressionen XD Chillt euch mal das leben, was geschissen auf diese Luftschlösser wo man als Anerkennungsjunkie und viel Gehalt dann irgendwo mit 30 sitzt und innerlich fertig ist. Tipp vom Fachmann: schön 5-10 Jahre sabbernd mit kaputten Turnschuhen auf der Straße rumliegen

Vor Tag
Yung Cash
Yung Cash

Toller Bericht! Großen Respekt an Max und alles gute auf deinen weiteren Weg - behalte dir im Kopf das dir noch alle Türen offen stehen und du noch so viel Zeit hast! Ein Bericht über Hochbegabte/Kreative die aufgrund von Unterforderung durch das deutsche Schulsystem fallen und Depressionen entwickeln wäre sehr sehr sehr interessant.

Vor Tag
Yung Cash
Yung Cash

Depression/Burnout in der Ausbildung wäre auch hochinteressant.

Vor Tag
Animaier
Animaier

Ich bin bereits wegen Depressionen in Behandlung und nehme auch Medikamente dagegen. Ich bin gerade dabei mein Abi zu machen auch wenn es durch die Krankheit auch nicht leicht gemacht wird. Wahrscheinlich schaffe ich kein 1 komma Schnitt möchte aber trotzdem eigentlich Medizin studieren. Alles scheint so schwer und unerreichbar zu sein... Alles ist so frustrierend...

Vor Tag
C.R.E.A.M.
C.R.E.A.M.

Wie wärs mit einer Ausbildung zur Physiotherapetuin (auch ein Medizinischer Beruf) aber du benötigst nicht mal abi dafür. Definitiv weniger Druck

Vor 4 Stunden
Minecrimex
Minecrimex

Bin im 1. Semester Informatik und das Dual. Ich bin eigentlich ein typischer Nerd, nur nicht mit allem was Mathe angeht, hoffentlich rutsche ich da nicht auch in einen Burnout. Ich merke schon wie verdammt schnell der Stoff einem reingedrückt wird beim studieren und uns wurde auch gesagt das das ein Intensiv-Studium ist mit einer angesetzten 50-Stunden Woche. Wünsche jedem der so Probleme hat alles gute und viel Kraft !

Vor Tag
Alex Mar
Alex Mar

GEH UND MACH SPORT. am Anfang wird sich das nicht gut anfühlen, aber 3x mal die Woche halbe Stunde laufen bewirkt Wunder ;) Man muss nicht unbedingt zum Gym. Einfach draußen laufen und daraus eine Gewohnheit machen 💪

Vor Tag
LikeBomBa
LikeBomBa

Stehe selbst kurz vorm Burnout. Maschinenbaustudium als einziger im Jahrgang in 6 Semestern durchgeknallt und die Bachelorarbeit auf 6 Eochen gekürzt, um ins Mastersemester reinkommen zu können. Seit 2 Jahrem kein Urlaub gehabt und nur gelernt, gelernt und ausreichend Unglück bzw. Pech im Laufe des Studiums gehabt. Jetzt noch die 2 Semester im Master Gas geben und danach wird vlt ein Semester ausgelassen und einfach nur Urlaub gemacht. Ps: 2:55 Einer meiner Lieblingssongs von der Band Placebo ... hätte es mir auch als Titelsomg von Ghost in the Shell gewünscht - der Film war ohnehin nicht authentisch am Mangafilm - schade

Vor Tag
Petro K
Petro K

Scheiss Leistungssgesellschaft

Vor Tag
RyuBlade
RyuBlade

Privilegierter weisser Mann soll sich nicht beschweren. /s

Vor Tag
Zoe Gagnon
Zoe Gagnon

Der sollte mal versuchen, sein Testosteronwert hochzutreiben, So ein Mangel kann einen Mann zerstören.

Vor Tag
Nuri Official
Nuri Official

Es muss die Schilddrüse sein!!!!!

Vor Tag
Massmerized
Massmerized

Wie schaut es eigentlich mit denn Unis im Ausland aus? Setzen diese weniger auf Quantität und mehr auf Qualität? Ich glaube auch kaum, dass es was mit denn Arbeitgebern zu tun hat, sondern dass die Zahl der Absolventen durch künstliches aussieben einfach klein gehalten werden muss (viele Köche verderben denn Brei). Das gibt der Uni ihre Akkreditierung, wobei sie auf dem besten Weg sind diese sowieso zu verlieren, weil Noten und Bulimie-Lernen nichts darüber aussagen, ob die Studenten dann letzten Endes auch gut arbeiten können.

Vor Tag
Jenny Sch
Jenny Sch

Der einzige hilfreiche Ratschlag kann sich an den Staat wenden- ändert das beschissene System! Anders ist uns nicht zu helfen und da braucht man auch nicht mit "Ratschlägen" kommen, auch wenn's nett gemeint ist... bringt leider recht wenig an der Stelle meiner Meinung nach. Selbst nach dem Gespräch verzieht er sich wieder in sein Zimmer und paukt weiter- was anderes bleibt ihm ja nicht, wie er schon sagt.. traurig.

Vor Tag
Dr Exe
Dr Exe

bro hab 2 semester nix gemacht wegen depression durchs studium.. geholfen hat mir keiner

Vor Tag
Donald Trump
Donald Trump

Im Wohnheim würde ich auch Depressionen kriegen. :D

Vor Tag
Mike Key
Mike Key

Alles neurolinguistische Programmierung: Wenn du dir dauernd sagst, dass das zuviel ist, du zu schlecht dafür, dass dich das krank macht und ungesund ist, dann lebst du das ab einem gewissen Punkt auch irgendwann. Ich würde nicht sagen "selbst schuld", aber es geht in diese Richtung und es gilt zu begreifen, dass man etwas an seiner Grundeinstellung ändern muss, um dem gewachsen sein zu können. Als Mensch kann man soviele unglaubliche Dinge, die man nicht glaubt können zu können - meistens fast ausschließlich Mindset Sache. Der Weg Bestätigung darin zu finden, dass er krank sein könnte oder im Burnout ist, ist eindeutig der falsche Weg - es hilft absolut nicht weiter und ist einfach-abgedroschene "Genugtuung" für ihn selbst eine Erklärung zu haben, warum er sich schwer tut und es bislang nicht schafft/geschafft hat. Das macht mMn alles nur schlimmer und finde ich in dem Video wirklich nicht sonderlich förderlich, um daran etwas zu ändern. Dient der Kurzreportage und deren Team dahinter natürlich sehr gut als Außenstehender /für Zuschauer, die Situation zu "framen". Auch sehr einfaches Beispiel (bitte nicht nachmachen, kontraproduktiv - nur Beispiel :D): Denk häufiger mal an das Wort "krank", an "krank werden", "Erkältung", "Entzündung" immer mal wieder und es kommt nich von ungefähr, dass der Körper darauf reagiert und du tatsächlich krank wirst, weil man mit seiner Denke als Mensch da viel mehr Einfluss drauf hat, als einem meist bewusst ist. Ich für meinen Teil werde maximal 1x pro Jahr eine Woche krank at most.

Vor Tag
łe Siłenos
łe Siłenos

Denkt ihr, dass er es schaffen wird? Bitte haltet uns auf dem Laufenden!

Vor Tag
2222222eddy
2222222eddy

Wieso studiert man heutzutage noch Jura? Das wird doch in einigen Jahren großteils automatisiert gemacht durch KI wie folgendes bsp. zeigt. http://justillon.de/2018/02/kuenstliche-intelligenz-schlaegt-top-anwaelte-bei-vertragsanalyse/ Also mir wäre das viel zu riskant so viel Mühen in ein Fach zu investieren, welches in einigen Jahren hart umkämpft sein wird, da weniger menschliche Arbeitskraft gebraucht wird.

Vor Tag
2222222eddy
2222222eddy

+Kayhat Das ändert nichts daran, das der Großteil juristischer Arbeit in einem festgelegten Definitionsrahmen liegt. Klar wird es auch dort neue Arbeitsstellen geben, allerdings nicht für die breite Masse der heutigen und kommenden Jura Studenten.

Vor Tag
Kayhat
Kayhat

Das gute ist, dass der Fortschritt immer neue Aspekte im rechtlichen Sinne und auch ganz neue Rechtsgebiete entstehen lässt. Und da es dabei viel um Auslegung, Argumentation und Meinungsbildung geht, wird auch der menschliche Bedarf erhalten bleiben. Mittelfristig könnten aber z.B. Steuerberater und Mathematiker richtig Probleme kriegen.

Vor Tag
2222222eddy
2222222eddy

+TheStaufettsack Ja Informatik wird outgesourced bis zum geht nicht mehr. Ist ja auch klar, die Asiaten arbeiten zum halben Lohn und noch weniger und werden qualitativ auch immer besser.

Vor Tag
TheStaufettsack
TheStaufettsack

Absolut richtig, heutzutage muss man sich schon verdammt gut überlegen was man noch studieren kann. Jederzeit kann irgend eine KI entwickelt werden die ein Studium obsolet macht. Selbst bei Informatik (was momentan händeringend gesucht wird und als die Zukunft betitelt wird) muss man ganz vorsichtig sein. Arbeitskräfte aus dem ausland und immer bessere KI sorgen selbst auf dem gebiet für immer mehr Konkurrenzdruck.

Vor Tag
Muro Mango
Muro Mango

Wundert euch nicht. Ihr unterbricht euren Schlaf freiwillig, und packt eure Taschen freiwillig ein. Ihr geht freiwillig morgens aus dem Haus in die sogenannten Schulen/Unis der Demokratie, wo euch nur nichtsnutz beigebracht wird. Keiner zwingt euch dazu. Obwohl doch, eure Eltern/Freunde/Umgebung ehemalige "Lehrer" in den Schulen der Demokratie. Sie alle habe euch zum Modernen Sklaverei geraten. Sie sagen „Werdet Sklaven der Demokratie, werdet Arbeiter. Arbeitet von morgens 8 bis abends 8“. Studium und "Ausbildung", nicht dass ich lache! Schuften im Ausbildung für paar euros, umd nach 3 Jahren nur (!) etwas (!) mehr, Geld zu verdienen?! Schuften und meine Gehirnzellen verballern, monatelang, jahrelang Stress haben im "Studium", für später (wenn man überhaupt noch bis dahin lebt, denn der Tod lauert überall!), um nur ein bisschen "besseren" Job zu bekommen? Dann fängt dein Arbeitsleben erst an! Fast alle die (Müll)-Studieren haben Mundgeruch weil sie kein Geld haben, und suchen Jobs. Solange ihr nicht nach dem wahren Islam lebt, werdet ihr (Psychisch) krank sein und es auch bleiben. http://monotheismus.tumblr.com/archive

Vor Tag
F. A | Birds Heaven
F. A | Birds Heaven

aha

Vor Tag
Ma yfLOwEr
Ma yfLOwEr

Ein großes Problem ist, im Studium einen stützenden Freundeskreis zu finden. Wenn ihr euch im Studium allein fühlt, nicht der Extrovertierte Typ seid, geht zu einer der christlichen Hochschulgemeinden. Die Leute dort sind total normal, selten eine geschlossene Gruppe sondern eher ein loses Zusammentreffen mit sehr unterschiedlichen Gruppierungen und nicht alle sind Christen aber sie sind gewohnt, dass Studenten ohne Freundeskreis auftauchen. Mich hat die hiesige KHG gerettet. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden und hatte einfach einen Bezugspunkt.

Vor Tag
hay van
hay van

Hmmm... Also ich habe da eine ganz andere Meinung dazu. Klar jeder empfindet Stress anders und geht anders damit um, aber meine Güte man soll sich nicht so anstellen. Studium ist bei weitem die geilste Zeit des Lebens, man kann viel chillen, und vor den Prüfungen muss man dann halt mal die Arschbacken zusammenkneifen und lernen. So viel ist es schon nicht. Vielleicht lernen viele auch einfach falsch, wenn ich 12h am Tag in der Bibliothek sitze und das Thema immer noch nicht kann, dann liegt es vielleicht an mir und meiner Methodik und nicht am Stoff oder am "anstrengenden" Studium. Viel Spaß im späteren Arbeitsalltag, wer im Studium schon so kaputt geht, der sollte vielleicht überlegen ob eine Ausbildung nicht das Richtige wäre...

Vor Tag
xx0Spedor0xx
xx0Spedor0xx

2017/2018 gab es bundesweit ca. 2,8 Millionen Studenten. Nach dem Barmer Arztreport sind davon 0,5 Millionen psychisch krank, also ~18% aller Studenten. Das ist beinahe jeder Fünfte und damit sicherlich auch kein Zufall mehr sondern vielmehr Hinweis auf eine Korrelation. Es bleibt traurigerweise nur eine Schlussfolgerung möglich: das deutsche Bildungssystem macht psychisch krank. Status quo in Deutschland: systematische Zerstörung der Generation(en) von morgen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Ü40-Bürger - ihr habt euren Kindern und Enkelkindern einen großen Haufen Scheisse hinterlassen und sollte es das Fegefeuer tatsächlich geben, werdet ihr dort gemeinsam schmoren.

Vor Tag
MyAssefa
MyAssefa

3:49 ja, und solange kann die Kamera draußen warten -.-

Vor Tag
Jigglypuff
Jigglypuff

geh doch einfach auf hauptschule und fertig

Vor Tag
Hunde Bein
Hunde Bein

Also es tut mir wirklich leid,dass der junge Mann erkrankt ist und burnout hat. Doch genau an diesem Punkt frage ich mich, warum muss er dann studieren? Er wird dazu nicht gezwungen, er studiert freiwillig, warum keine Ausbildung? Wer Jura studiert (oder generell studiert) muss auch mit dem Druck umgehen können.

Vor Tag
Na No
Na No

Hey Max, ich versteh dich sehr gut. Vielen ist hier aufgefallen, dass du keine besonders gesunde Hautfarbe hast und insgesamt einfach sehr schlapp aussiehst. Mir geht es wirklich genauso und ich bin auch total im Burnout schon seit einigen jahren. Ich brauche übrigens auch noch ein Jahr bis ich mit dem Master durch bin, aber so richtig gefallen tut mir das ganze nicht. Aber der Druck ist eben da.. man hat angefangen und ist kurz vor dem Abschluss, und muss es dann zuendebringen. Ein Zweitstudium kostet zudem nochmal Geld und das ganze ist eben wirklich ein immenser Druck. Mein Gang ist total unnatürlich und schwach, ich habe totale Ängste wenn ich in der öffentlichkeit esse und bei feinmotorischen Dingen und ich bin insgesamt sehr zittrig und schwach. Leute halten mich öfters für jemanden, der den ganzen Tag kifft usw. Das vom Gefühl her schlimmste ist das ständige Gefühl, beobachtet und kontrolliert zu werden. Ich fühl mich im Grunde nur noch vor meinem Computer wohl.. der Kontakt zu meinen besten Freunden ist schon seit Jahren sehr schwach und mir fehlt einfach der Wille.. ich lasse mich von meinem Umfeld kontrollieren und bin zu schwach, mein eigenes Ding zu machen. Wenn du evtl mal mit mir schreiben willst schick mir eine PN über Youtube und vlt kann man sich ja mal austauschen. Ansonsten wünsche ich dir echt das beste. Irgendwie wird das schon bei uns beiden..

Vor Tag
HAnsi Fischer
HAnsi Fischer

also ich empfehle kein studium: lieber früh ausbildung und dann meister und dann selbstständigkeit,da gibts mehr geld und weniger druck. studium ist riskant und man läuft im hamsterrad und selbständig kann man nicht in jedem fach machen. kein geld,keine freunde,keine freizeit, ungesunde ernährung, und ständig prüfungsangst undas ganze auf einem zeitraum von 5 jahren ,dass kann nur in krankheit enden.

Vor Tag
E. K.
E. K.

Danke an Maximilian, dass er sich an die Öffentlichkeit wendet. Ich selbst traue mich das nicht... Ich habe schon oft daran gedacht, zur Uniberatung zu gehen, aber ich traue mich nicht und schäme mich für die Gedanke dich ich habe. Ich denke mir dann selbst oft, dass es Menschen gibt, denen es bei weitem schlechter geht und denen will ich die Termine nicht wegnehmen. Total bescheuert. Aber ich komme nicht über meinen Schatten. Maximilian, ich wünsche dir von Herzen alles gute und hoffe dir geht es bald besser und dass du bald deine verdiente Belohnung für den Stress bekommst!

Vor Tag
Digitallolita
Digitallolita

Meine schweren depressiven Episoden haben sich manchmal gebessert dank Studium (Pädagogik 7.Semester) doch atm verstärken sich diese. Hinzu kommt noch Borderline. Es ist verdammt schwer, seine eigenen Erfolge zu erkennen. Alles fühlt sich undankbar an. Keiner ist stolz auf dich. Fehlende Bestätigung von außen, nur Druck und Erwartungen... Ich hab gar keinen Plan, was ich überhaupt kann oder wer ich bin. "Stell dich nicht so an!", "Kopf hoch!", "Such dir hilfe" blabla

Vor Tag
VL 61
VL 61

Der soll mal Seiten Sifir machen

Vor Tag
Leonie Barth
Leonie Barth

Einige Kommentare hier sind eine traurige Demonstration dafür, dass Mitgefühl und Solidarität das erste sind, was in einer Wettbewerbsgesellschaft auf der Strecke bleiben :( Danke für alle empathischen Kommentare! Und viel Kraft für Max und alle denen es so geht. Egal, wie scheinbar "einfach" eure Ausbildung, Schule, Studium oder Job ist.

Vor Tag
HolzKopfDima
HolzKopfDima

der arme mann wird mit 30+ eine glatze bekommen^^ mein beileid

Vor Tag
Mcrl2000
Mcrl2000

HolzKopfDima vielen Dank für den aufbauenden Kommentar

Vor Tag
x Whaledream
x Whaledream

Mein Studium zieht mich runter, weil ich weiß, dass es mir für meinen späteren Job absolut nicht bringen wird. Der Job taugt mir, das weiß ich aufgrund mehrer Praktika aber das Studium ist einfach nur ein Selbstzweck und ich darf mir dafür später auch quasi alles selbst erarbeiten. Ich bin im dritten Semester und hatte dieses Semester das erste Mal ein Seminar, das sinnvoll warm

Vor Tag
TheChesseMan
TheChesseMan

hahaha die armen Studenten :D kämpfen um Depressionen und Burnouts nur um später 50 Jahre lang im Hamsterrad zu rennen für vllt 3k netto im Monat :D Dann noch ne schöne Rente von 900€ die man dann im Alter von 72 Jahren bekommt. Herzlichen Glückwunsche liebe Studenten, ihr habt alles richtig gemacht im Leben!

Vor Tag
C.R.E.A.M.
C.R.E.A.M.

Die Alternative wäre?

Vor 4 Stunden
Lukas
Lukas

Kleines persönliches Feedback zur Reportage an sich: Für mich war der Film zu vielfaltslos. Letztendlich bestand die gesamte Reportage daraus, dass der gute Reporter zu Max gefahren ist, kurz mit ihm geredet hat und es danach zu der Beratungsstelle ging. Das ist mir als passionierter Reportagen-Schauer einfach zu wenig. Was die Beraterin sagt mag gut und richtig sein aber kann auf Internetseiten zu genüge genauso nachgelesen werden. Eine Reportage lebt von Menschen, Emotionen, Momentaufnahmen, unterschiedlichen Blickwinkeln... Ich hätte es schön gefunden, wenn beispielsweise noch zwei/drei mehr Akteure zu dem Thema Stellung genommen hätten, Statistiken mit einbezogen worden wären, Studenten am Campus befragt worden wären, die Frage nach der Schuld gestellt worden wäre.... So bleibt Max ein einzelner Fall ohne Relation und Rahmen.

Vor Tag
Clerence3
Clerence3

Ich habe schon öfter bei der Telefonseelsorge angerufen, ist auch sehr ratsam das zu machen. Oft ist es so, wenn du dich mit Freunden unterhältst, über ein Problem, sie sehen es nicht so rational bzw. nur mit Bezug zu dir. Was ich aber an der Telefonseelsorge schätze ist eben genau der Punkt: Sie kennen dich nicht, sie versuchen nicht die Entscheidung für dein "Leben" richtig zu machen, sondern welche Entscheidung RATIONAL gesehen besser wäre, unabhängig der Beziehung wie du zu der PErson stehst. Sondern du stehst im Fokus. Letztendlich kann ich im Leben nur jedem dazu raten, zu sich selbst und seinen Mitmenschen einfach ehrlich zu sein. Du bist nicht in der Lage das Studium zu packen? Sprich darüber mit deinen Eltern und deinen Freunden, vielleicht habe ich nur Glück damit, aber ich habe noch NIE irgendwie Probleme gehabt, wenn ich mit jemanden respektvoll und ehrlich über meine Situation und meine Gedanken gesprochen habe. Und es ist meines Erachtens keines Wegs ein Zeichen von Schwäche, wenn man Gefühle zeigt. Es ist eher Stark, wenn man sich selbst seiner Gefühle klar ist, damit weiß um zu gehen und zu Akzeptieren, dass man auch mal Tiefphasen hat, aber auch Hochphase. Wie das BLatt im Wind, es fliegt auch nicht immer, manchmal liegt es auf dem Boden, aber irgendwann fliegt es wieder. Verliert nicht das Vertrauen in euch und in das Schicksal des Lebens.

Vor Tag
Der Timm
Der Timm

„Survival of the fittest“

Vor Tag
Signum Sectionis
Signum Sectionis

Oh man der Arme... Kann mich gut in seine Situation hineinversetzen.

Vor Tag
CrucioDG
CrucioDG

Ich habe mein Jurastudium nach 2 Semestern geschmissen. Ich bin ehrlich und ich will damit keine Jura-Studenten beleidigen, aber ich habe nur negative Erfahrungen mit den Leuten dort gemacht. Sie kamen mir alle vor wie Roboter, die auf diesem Fach festhingen und nichts anderes im Kopf hatten außer Jura. Die Leute aus der Fachschaft haben auch nur einen runtergezogen, wenn man denen erzählt hat, wie die erste KLausur lief und wenn sie mal gut lief und man es ihnen erzählt hat, hieß es, man habe noch keine Ahnung von dem Fach und weiß noch nicht was auf einen zukommt. Generell finde ich das Konzept eines Staatsexamens verbesserungswürdig. Man studiert 9 Semester, um am Ende einige Blätter Papier zu beschriften und davon hängt deine Zukunft ab. Ich hatte keine Lust drauf, habe mir den Stress nicht mehr gegeben und habe nach 2 Semestern also aufgehört. Mir schienen auch zu viele dort viel zu verblendet davon, dass man ja so viel Geld verdiene und keiner bedenkt, dass es nur ein kleiner Prozentsatz ist, der sich in den Kanzleien befindet, von denen alle sprechen und wo man wirklich gutes Geld verdient. Es gibt auch Anwälte, die nicht viel mehr verdienen als jemand, der eine 3 Jahre Ausbildung gemacht hat und ja, ich habe auch mit welchen gesprochen.

Vor Tag
CrucioDG
CrucioDG

+LuK Also vorab erstmal, natürlich teile ich hier meine ganz subjektive Erfahrung und möglicherweise hätte ich zur anderen Zeit und an einer anderen Uni mehr Spass mit dem Studium gehabt. Aber es ist halt so wie es ist und davon kann ich halt auch nur berichten: Natürlich sollte man ein Studium nicht nach seinen Studierenden bewerten. Man verbringt dort dennoch eine enorm lange Zeit und wenn man sich wie im falschen Film vorkommt, weil all die anderen "anders ticken" als man selbst, dann vergeht einem auch die Lust daran. Ausserdem, was ich gehört habe, ist, dass gute Jobs erst bei nem Prädikatsexamen vergeben werden. Bis dahin hat man einen langen Weg vor sich und auch noch das zweite Staatsexamen. Und der Punkt der auch zum "Stress" hinzuzahlt, den ich vorher erwähnt habe, jedoch nicht weiter ausgeführt habe, ist die Willkür der Korrektoren. Wenn einem klar und deutlich gesagt hat, dass der Gutachtenstil das a und o ist und ich ihn befolge und dafür auch ein Kompliment kriege, aber die Klausur nicht bestehe, weil diese dann doch inhaltliche Mängel aufwies ( die wiederum bei einem anderen Korrektor als nicht so fatal gewertet werden würden, was ich auch gemerkt habe, verglichen mit den Mitkommilitonen ) und meine Nachbarin den Gutachtenstil 0 einhält und besteht und AUCH laut ihrem Korrektor inhaltliche Mängel aufweist, dann steht man erstmal blöd da und das wirft auch kein gutes Bild aufs Studium. Weiteres Beispiel ist, dass ein Mitkommilitone, der sich oft in der Vorlesung meldet und damit mit der Professorin des Öfteren ins Gespräch gerät mal eben durch einen Gang zur Professorin und der damit einhergehenden erneuten Korrektur durch sie mal eben aus seinen 2 Punkten 7 macht. Also ich kann nur das bewerten was ich sehe und anahand dieser Beispiele will ich einfach mein Studium nicht in die Hände der Willkür legen, was eben auch ein weiterer und für mich ausschlagkräftigster Punkt gewesen ist.

Vor 16 Stunden
LuK
LuK

1. Ein Fach anhand seiner Studierenden zu kategorisieren ist ein fataler Fehler. Das Fach der Rechtswissenschaften wird nicht durch seine Studierenden definiert und mal ganz nebenbei bei mir lief es ganz anders; viele neue nette Leute kennen gelernt und auch eine angenehme Atmosphäre. 2. Das Konzept des Staatsexamens ist zwar per se verbesserungswürdig, jedoch unverzichtbar für Fächer deren Berufsträger später eine hohe Verantwortung für andere Menschen tragen (etwa Ärtze, Anwälte etc.). 3. Natürlich scheint es fragwürdig ein 4,5-5 Jahre langes Studium anhand von jeweils 5-8 Klausuren, welche man innerhalb weniger Wochen schreibt, zu bewerten, allerdings brauch es halt einer Leistungsprüfung. Seien wir doch ehrlich, wer will einen Anwalt oder gar Richter haben, der nach 5 Jahren Studium nicht in der Lage ist juristische Fälle mit der Mindestpunktzahl von 4 Punkten zu lösen. Außerdem wenn man die Wiederholungsversuche mit rein berechnet, fallen nur knapp 10% vollständig durch. 4. Wie du schon richtig sagst, können etwa nur die besten 20 % auf Top-Einstiegsgehälter und Staatsdienst hoffen. Das wissen auch die meisten Jura-Studenten; vor allem in höherem Semestern. Jedoch verdient der Rest auch nicht gerade schlecht. So gab es nach der "JobTrends2015" Studie, keinen einzigen Jura-Absolventen der mit weniger als 35.000 EUR Gehalt in die Berufswelt eingestiegen ist. Median war etwa 45.000-50.000 EUR. Also Juristen verdienen in Ordnung. Natürlich wird es einige geben die weniger verdienen als jemand mit einer Ausbildung oder ähnlichem, dass bedeutet aber nicht, dass das die Regel ist. Zu guter Letzt: Keiner erwartet von dir, dass du jede Regel, Definition, Schema, ... auswendig lernst und im Examen wiedergeben kannst. Vielmehr wird erwartet, dass du das juristische Grundwerkzeug erlernt hast und damit einen Fall adäquat lösen kannst. Dazu solltest du natürlich einiges "auswendig" können, der Großteil bleibt jedoch eigenständiges subsumieren und indes juristisches Denken/Arbeiten. Die Tatsache, dass du dein Studium aufgrund deiner Kommilitonen, der vagen Berufsaussichten, welche nun mal zum Großteil vom Examen abhängen, und aufgrund des "Stresses" abgebrochen hast, zeigt mir persönlich, dass du nie wirkliches Interesse an dem Fach hattest. Ich hoffe du hast was gefunden, was dir Spaß macht und dich Glücklich macht.

Vor 23 Stunden
tobyiy
tobyiy

Meine unhohen Erwartungen der psychologischen Studienberatung wurden bestätigt^^ dass er in ne Klinik kann wenn er will wusste er bestimmt schon vorher. Es als "worst case" zu bezeichnen ist nicht gerade hilfreich für jemanden der mit der Entscheidung hardert. Eine professionelle Einschätzung zur Ernsthaftigkeit seiner Situation konnte ihm nicht gegeben werden

Vor Tag
Naomi A. Ethik is more worth than religon
Naomi A. Ethik is more worth than religon

Wünsch ihm alles gute und finde es wirklich stark das er so offen mit seinem Problem umgeht und umgegangen ist !! Ich selbst litt an starken Depression und das Umdenken im Sinne von Positiven Gedanken so banal wie es sich anhören mag hat mir sehr geholfen, zudem der Ausgleich mit andere Beschäftigung und um die ungesunde Situation auszugleichen, gesünder leben!! so wie professionelle Hilfe .

Vor Tag
Sylvania MH
Sylvania MH

Er sieht total fertig aus :-/ Ich hoffe dass ihm wieder besser geht.

Vor Tag
robotix22
robotix22

deswegen studiere ich bwl und werde dein chef ;)

Vor Tag
Peter Griffin
Peter Griffin

eher arbeitslos hahaha

Vor Tag
Carolin H.
Carolin H.

Ich mache ein Fernstudium. Das ist saumäßig stressig, aber es ergänzt sich ausgezeichnet mit meinem Job. Ich gehe nur zu den Fächern, auf die ich Lust habe und schreibe nur die Klausuren, in denen ich mich fit fühle. Ich lass mich einfach nicht in das starre Schema der Uni pressen. Dann dauert's halt länger. Ich muss mir nur ständig sagen, dass ich das Studium zum Spaß mache, sonst artet es aus...

Vor Tag
Carolin H.
Carolin H.

+Mcrl2000 Danke. :D

Vor 6 Stunden
Mcrl2000
Mcrl2000

Carolin H. Viel Erfolg Dir :)

Vor Tag
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Ich hatte auch depression im studium weil ich keine heiße studentinnen gefickt habe. Eigentlich nach dem studium hat sich nichts geändert,bin noch depressiv und werde möglicherweise nie ficken.

Vor Tag
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+C.R.E.A.M. nein,als erstens EIN besuch ist garnichts und als zweitens das ist diebstahl da die huren sex mir kostenlos schulden. Ich verdiene über 5000 sex sitzungen kostenlos.

Vor 2 Stunden
C.R.E.A.M.
C.R.E.A.M.

Wie wärs mit nem puffbesuch?

Vor 4 Stunden
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+Mcrl2000 falsch,das ist unser hauptziel im leben.

Vor 11 Stunden
Mcrl2000
Mcrl2000

4.526.433 views ach das Leben ist nicht nur ficki ficki

Vor Tag
Fe Be
Fe Be

Was machen so Leute wenn sie verantwortlich für Mitarbeiter sind?

Vor Tag
Jonn E
Jonn E

Was ist los mit dem Mongo? Alles in den Arsch geblasen bekommen oder was? Oder hängen geblieben.

Vor Tag
Analena Kurkowa
Analena Kurkowa

Krass, das Menschen als ``Krank`` dastehen (erschöpft) etc- während das eigentliche Problem das zu straffe System dahinter ist. Könnte man das denn wirklich nicht Menschenfreundlicher machen? Oder gilt das Prinzip: nur die harten kommen in den Garten? Dadurch verliert man viell viele zarte, aber hoch intelligente Seelen

Vor Tag
Simon B.
Simon B.

Also halten wir fest: Studium ist die Hölle und Menschen gehen daran kaputt. Macht ne Ausbildung Leute, ernsthaft :D

Vor Tag
HansHorstification
HansHorstification

Das ist der Hauptgrund,warum ich für ein Bedingungsloses Grundeinkommen bin. damit man neben einem Studium nicht noch arbeiten muss, bzw. dass sich Jeder ein Studium leisten kann, aber Arbeit ist ja wichtiger. die Leute können froh sein, dass sie überhaupt studieren können. ich wüsste absolut nicht, wie ich das bezahlen soll.

Vor Tag
Julien LaFleur
Julien LaFleur

Wenn einem in der Erziehung alle Steine aus dem Weg geräumt werden und man nie selbst gelernt hat zu kämpfen kommt sowas raus. Wsl zahlt auch noch seine Mutter die Wohnung und macht ihm die Wäsche. Weniger jammern und lieber mehr beißen. Nicht in Selbstmitleid verfallen.

Vor Tag
Blue Winter
Blue Winter

So ein Druck macht gefühlvolle, fantasievolle Individuen auch kaputt. Kenne einige die wegen Studium plus nachfolgender Arbeit ausgebrannt sind!

Vor Tag
Marco From Tropoja
Marco From Tropoja

Irgendwie hat das Gespräch mit der Unipsychologin 0 geholfen. Keine Lösung genauso wie vorher.

Vor Tag
Mcrl2000
Mcrl2000

Marco From Tropoja das war auch nur ein erster Anfang - erwarte mal keine Wunder.

Vor Tag
Gigi Wiwi
Gigi Wiwi

Sehr wichtiges Thema. Es ist traurig mit anzusehen, wieviele Menschen am Studium verzweifeln. Mein Freund ist auch in eine Depression gefallen durch das Studium und vor allem den Job an der Uni. Ich finde den "Ausweg" den die Psychologin hier aufzeigt aber überhaupt nicht sinnvoll und ich habe das Gefühl diese Art von Psychologie wird Menschen nur noch depressiver machen. Die Antwort ist also "Selbstmanagement"?? Noch mehr arbeiten also?? Kurz mal in die Klinik, dann wirds kurz besser, und dann wieder zurück in diese Stresshölle?? Für mich klingt das nach einem Teufelskreis und nicht nach einem Ausweg. Und sein Gesicht sagt mir das auch. Es geht hier um mehr als einzelne. Es geht darum wie die Unis momentan funktionieren. In vielen Fächern herrscht enormer Konkurrenzdruck, Terminstress, und gerade zu Spaß am Aussortieren und Leid der anderen, Motto: "Hauptsache ich hab meinen eigenen Arsch an der Wand". Dabei sollte Uni heißen GEMEINSAM ZU LERNEN. Wofür studieren wir? Nur um einen Job zu machen und Geld zu verdienen? Geld und Job allein macht doch niemanden letztlich glücklich, wenn um dich rum viele leiden. Nein, wir studieren um Dinge besser zu verstehen, um eine bessere Gesellschaft zu werden, um für alle bessere Leben zu ermöglichen, um als Gesellschaft resistent zu werden. Für alle -- nicht nur für ein paar Hanseln die es "schaffen" und dem enormen Druck standhalten, durch "Selbstmanagement" und ohnehin bessere Ausgangslagen wie wohlhabende Eltern (die dir also Miete zahlen, Urlaube usw = viel weniger Stress) ..... Nein, es ist nicht nur ein Problem von Max, sondern von uns allen!

Vor 2 Tage
¡! ¿?
¡! ¿?

Ich habe den Bericht angefangen, kann ihn aber nicht zu Ende sehen. Er triggert mich gerade zu sehr. Habe selbst Jura studiert, alles fertig, bis auf das beschissene Examen. War in der Vorbereitung, rep gemacht, dann «einfach» nur noch lernen. Bin daran fast kaputt gegangen. Musste mit allem aufhören, es ging nichts mehr. Reden konnte ich darüber in der Uni mit niemandem, das macht sehr einsam. Das Studium habe ich nie abgeschlossen, was mir bis heute nachhängt. Habe mir ewig vorgemacht, dass ich das Studium irgendwann beenden werde, es hat mich Jahre gekostet mir einzugestehen, dass ich es nicht tun werde. Jetzt habe ich ein anderes Studium angefangen. Mein Makel verfolgt mich (ohne Staatsexamen ist man nunmal einfach nur Abiturient, Selbstwertgefühl unterirdisch), ich kann nicht lernen, vor lauter Angst bin ich paralysiert und der Druck wird immer größer, irgendwann muss man ja schließlich mal fertig werden. Ich arbeite gleichzeitig (von irgendwas muss man ja Leben), einerseits hilft es mir Struktur in den Tag zu bringen, andererseits nimmt es mir Zeit und Kraft. Bei der Arbeit weiß nämlich auch niemand Bescheid! Diese Maske aufrecht zu halten ist so unglaublich kräfteraubend. Ein beschissener Teufelskreis...

Vor 2 Tage
C.R.E.A.M.
C.R.E.A.M.

+¡! ¿? aber ne Ausbildung ist 1000x leichter als ein studium. Für ne klausur in meiner Bürokaufmann Ausbildung hab ich 1 tag vorher mit dem lernen angefangen und immer ne 1 oder 2 geschrieben.

Vor 3 Stunden
¡! ¿?
¡! ¿?

+C.R.E.A.M. Es geht nicht ums Studium an sich. Mit ner Ausbildung wäre ich in der gleichen Situation. Ich habe Angst zu versagen und das geht auch in ner Ausbildung...

Vor 4 Stunden
C.R.E.A.M.
C.R.E.A.M.

Wie wärs mit: Scheiss auf ein Studium?! Niemand zwingt dich, etwas zu studieren. Mach ne Ausbildung. Bürokaufmann, Physiotherapeut etc.

Vor 4 Stunden
Leycooky Leycooky
Leycooky Leycooky

Aber kann man nicht den ganzen Stoff etwas kürzen, weil das ALLES was man in den Kopf bekommen muss, braucht man doch später garnicht mehr alles bzw. wenn kann man es ja nachlesen. Das frag ich mich auch beim Abi. Mindestens die Hälfte ist doch eh für die Katz...😕

Vor 2 Tage
Arthur Belousov
Arthur Belousov

Die Tante hilft so mal garnicht. Das alles hätte sogar ich sagen können, ohne psychologie studiert zu haben...

Vor 2 Tage
Arthur Belousov
Arthur Belousov

+C.R.E.A.M. und ihre Attitude ist nicht gerade aus freundlicher Aura , dass ist aber meine persönliche Meinung und soll nicht generalisiert/pauschalisiert werden.

Vor 4 Stunden
Arthur Belousov
Arthur Belousov

+C.R.E.A.M. Es gibt auch sowas wie wirkliche Analyse, Motivationshilfe, Beistand. Meist liegen solche akuten Stressanfälle, Depressionen garnicht gleich am Fach oder am Stress, sondern an körperlichen Beschwerden, mangelhafter Ernährung, schlechten Zeitmanagement usw. Übrigens gerade jemanden zu sagen, dass es immernoch die "Ausbildung" gibt, macht alles viel schlimmer. Was meinst du, wozu gehen Leute studieren, um später nach etlichen versuchen und jahrelanger Quälerei durch Examen und Aufgaben und mit vorsicht gesagt"verlorener Zeit" doch etwas niedrigerem nachzugehen? Mich würde das gar nicht beruhigen, ganz und garnicht, sondern noch viel weiter verärgern bzw. innerlich auffressen. Wäre die Dame eine gute Unipsychologin, würde sie es nicht nur einseitig betrachten, sondern alles hinterfragen. Mein Kritikpunkt liegt nicht an ihr Job, sondern in ihrer Position Aussagen zu tätigen, die jede/r Mann/Frau mit einem gesunden Menschenverstand selbst beantworten könnte, dafür brauch ich nicht zur Psychologin zu gehen, um mir zu sagen, dass ich ready für die Klapse bin. Ich erwarte von einer Psychologin mehr als Das.

Vor 4 Stunden
C.R.E.A.M.
C.R.E.A.M.

Was erwartest du? Sie macht Hex hex und alles ist wieder ok? Sie hat halt voll recht, wenn sie sagt, dass man nicht stirbt, wenn man ne Prüfung oder das Studium verkackt. Gibt auch noch etwas, dass nennt sich Ausbildung 😉

Vor 4 Stunden
The Lord
The Lord

Sie hat halt Recht

Vor 9 Stunden
Der Nachdenker
Der Nachdenker

Leider wahr ... Musste mir immer selber helfen

Vor Tag
Switch Nigs
Switch Nigs

Gibt Leute die können nur 2-3 Stunden am Tag lernen, andere 8. Die die sich nur kürzere Zeit konzentrieren können, können es üben und einige Techniken anwenden aber alles drüber macht sie krank. Da macht so ein Studium einfach keinen Sinn, das muss man sich eingestehen. Das ist wie ein körperlich "schwacher" der Boxer werden will, das geht einfach nicht. Die Psyche ist nichts anderes als der Bewegungsapparat was die Ausdauert und Belastung angeht. Die Psyche hat ganz normale Physiologische Grenzen und da drüber zu gehen wär wie im Sport die Muskeln zu übersäuern, irgendwann ist dann stopp. Wenn man das zu oft macht und zu intensiv, dann leidet die Hirnphysiologie drunter und kann halt Schäden verursachen

Vor 2 Tage
Lisa B
Lisa B

Finde das wrklich ein interessantes Thema. Allerdings wäre es auch gut mal die andere Seite zu betrachten sprich die Angehörigen und Freunde der Betroffenen. Meine Mitbewohnerin/ guteFreundin hat seit ca 8 Monaten mit genau diesen Symptomen zu kämpfen. Ich versuche ihr beizustehen, allerdings ändert sich nichts. Langsam bin ich an dem Punkt, dass ich nicht mehr weiterweiß und ich eigentlich nur noch Abstand benötige, etwas was ich eigentlich nicht will.

Vor 2 Tage
Gucci Anton
Gucci Anton

Lol habt ihr seine Männertränen getrunken? Männliche Fragilität ist so witzig nicht wahr xD

Vor 2 Tage
fragile dream
fragile dream

wie will er später den berufsdruck durchstehen? vielleicht sollte er eine tätigkeit wählen die ihm spaß macht.

Vor 2 Tage
Neasth F.
Neasth F.

Depression als Studierender? Ernsthaft?

Vor 2 Tage
Pa
Pa

Warum macht man es so kompliziert, für manche ist studieren nichts und da gibt es auch kein spezial Cocktail damit es was wird. Es ist keine schande die berufliche Perspektive, auf etwas passendes zu wechseln.

Vor 2 Tage
Universaldenker
Universaldenker

Ich hatte auch Depression während des Studiums und zwar, weil: - weil man für das Physikstudium (für die Übungszettel) 24h am Tag investieren muss - mein BaföG gestrichen wurde, weil ich im Physikstudium nicht rechtzeitig die nötige Leistung erbracht habe - weil ich ein Einzelgänger bin und keine Freunde habe, die mich in den Armen nehmen konnten - ich meine "Liebe des Lebens" verloren habe - weil mein Opa während der Zeit an Krebs gestorben ist Früher habe ich Depreression nicht ernst genommen, bis ich sie selbst am eigenen Leibe erlebt habe. Man muss diese Krankheit wirklich ernst nehmen.

Vor 2 Tage
YIGI DO
YIGI DO

+4.526.433 views Comment of the day goes to... :D

Vor 3 Stunden
Davina Baumert
Davina Baumert

Hey, ich studiere auch Physik im 3ten Semester. Ich kann mich in dich rein fühlen.. man ist einen extrem hohen Druck ausgesetzt! Und das was man an Leistung erbringen soll in den 3 Jahren ist unmöglich! Selbst die besten unter meinen Komolitonen schaffen es nicht! Ich bin auch an Krebs erkrankt und dadurch konnte ich eine gewisse Zeit nicht richtig studieren und hänge jetzt sehr hinterher, jedoch nimmt keiner Rücksicht darauf. Eine Überlegung ist es wert den Studiengang zu wechseln.

Vor 7 Stunden
kasia caty
kasia caty

bei mir war es ähnlich lieber @universaldenker !

Vor Tag
Muck2014
Muck2014

Ja, dazu kommt dass man heutzutage häufig unter Angst lernt.

Vor Tag
softknk
softknk

Darauf erst mal für das Jura Studium anmelden ...

Vor 2 Tage

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